Fliegst du noch oder campst du schon?

Camping (c) Lea Reiner

Von Vogelgezwitscher geweckt werden und dann sorgenfrei an der frischen Luft im Pyjama frühstücken – zu schön, um wahr zu sein?

Nein, am Campingplatz ist dieser Morgen Realität. Wer jetzt aber glaubt, Camping bedeute den Verzicht auf Luxus, der hat sich getäuscht. Mit den neuen Luxuscampern kann man es sich auch in der Wildnis gut gehen lassen.

Rückenschmerzen vom Schlafen auf dünnen Isomatten. Magenknurren von der 35. Dose Chili con Carne. Nervenzusammenbruch wegen dem Zeltaufbau, bei dem natürlich schon wieder eine Stange fehlt. Das alles ist Schnee von gestern! Der Camping-Fan von Welt nächtigt heutzutage in Luxuscampingwägen, die 5-Sterne-Hotels um nichts nachstehen. Von Klimaanlage über Fernseher bis hin zum eingebauten Whirlpool ist alles dabei, was man sich wünschen und auch leisten kann. Seit neuestem ist auch Wintercamping möglich. Mit beheizten Wohnmobilen geht’s (fast) bis auf die Piste.

Kein Wunder, dass der Campingtrend boomt – wenn man allein bedenkt, dass 15 Prozent aller Menschen unter Flugangst leiden. Und vor allem ist da dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit: bleiben, wo es einem gefällt, abseits von Dresscodes und touristischen Trampelpfaden. Das kann einem selbst das beste Luxushotel nicht bieten.

(ein Beitrag von Eva Unterrainer und Sarah Madertoner, Foto von Lea Reiner)